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Mineralien
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Sardinien

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Fundstellen


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Monteponi

In der Nähe des Städtchens Iglesias, etwa 40 km südlich von Arbus, finden sich zahlreiche, schon seit Jahren stillgelegte Minen und Bergwerke. Ein besonders beeindruckendes Beispiel ist das Bergwerk Monteponi, das auf orange-rot gefärbten Hängen thront. Wer Lust hat, kann die Anlage etwas genauer unter die Lupe nehmen: im Bergbaumuseum ist die Geschichte der Mine dokumentiert und auch eine Besichtigung der Untertagebereiche ist möglich.
monteponi

Carbonia

Carbonia ist ein ehemaliges Bergbau Städtchen mit etwa 30 Tausend Einwohnern und befindet sich im süden-westlichen Teil Sardiniens. Errichtet wurde sie, nachdem Ende 1936 das außergewöhnlich ertragreiche Karbon-Becken von Sirai-Serbariu entdeckt wurde. Am 18/12/1938 weihte Mussolini diese nun erschaffene Stadt ein, die vom architektonischen Gesichtspunkt die typischen Elemente einer faschistischen Stadt hatte.

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Iglesias

Die Geschichte von Iglesias ist eng verbunden mit dem Mineralabbau in den Bergwerken dieser Zone. Schon seit jeher waren die Bergbau Ressourcen und ihre intensive Nutzung für Handelsvölker interessant. Darunter die Phönizier, Punier und natürlich auch die Römer.

Zur Zeit entwickelt sich ein neuer Wirtschaftszweig, vor allem mit dem Ziel der Aufwertung ehemaliger Bergbausiedlungen für den Tourismus.


Das Iglesiente-Gebiet besitzt bemerkenswerte bewaldete und botanische Flächen, obwohl sich die eigentliche Vegetation durch die Phase des industriellen Bergbaus grundlegend änderte.

Masua

Die Gebiete Sulcis und Iglesiente boten sich den frühen Eroberern als günstiger Ausgangspunkt für ihr Vordringen. Schon die Phönizier hatten es auf die verschiedenen Mineralien, dessen Adern sich durch das gesamte Gebiet ziehen, abgesehen. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erlebte der Bergbau auf Sardinien seine Blütezeit. Einer der berühmtesten Schächte steht heute verlassen im Südwesten der Insel, ganz in der Nähe des Dorfes Masua: Porto Flavia. So hieß die erste Tochter des Ingenieurs, der das Projekt für die Schachtanlage betreute. Durch duftende Macchialandschaft führt die "strada provinciale 12" eine Küstenstrasse nach Norden zum Strand von Porto Flavia und nach Masua. 1924 war es hier soweit: zwei übereinanderliegende Schächte, die 600 Meter ins Berginnere führten, wurden in Betrieb genommen.

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